Wall-of-Fame

Das Konzept der Limo auf den Kopf gestellt

Der Jahresbeginn ist doch immer eine gute Möglichkeit, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Nachdem wir bereits viele Jahre an der Idee zu Liwo gearbeitet hatten, war es 2015 endlich soweit!

Unsere Idee von einer cleveren Erfrischung konnte endlich in die Flasche gefüllt werden. Entsprechend erlebten wir die letzten 365 Tage mit puren Emotionen und unglaublichen Erlebnissen. Momente, die wir definitiv nie vergessen werden und mit diesem Blog-Beitrag gerne mit euch teilen möchten.

Anfang 2015 konnten wir die Entwicklungsarbeit mit der Bergischen Universität und dem evalomed Institut für Gesundheitsforschung abschließen! Besonders Herr Prof. Kolb und Herr Prof. Kling haben uns sehr unterstützt und auch immer an unsere Idee geglaubt. Das hatte uns sehr geholfen, diesen wichtigen Schritt zu nehmen. Wir sind sehr stolz, eine gesunder Alternative zu den Zuckerbomben und Süßstoffcocktails entwickelt zu haben. Ein Getränk hinter dem wir zu 100 % stehen können!

Mit unserem Crowdfunding hatten wir einen der wohl schönsten Momente direkt zu Beginn des Jahres 2015. Hierdurch ergab sich für uns die riesige Chance, die ersten 25.000 Flaschen von Liwo zu finanzieren. Durch viel Support aus Wuppertal, wurde das Crowdfunding ein voller Erfolg. Schlussendlich kamen durch 270 Unterstützer knapp 17.000 Euro zusammen. Liwo konnte also produziert werden. YEAH! Auch wurde uns gezeigt, dass auch andere Menschen an unsere Vision von einer cleveren Erfrischungsalternative glauben.

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Als die ersten Flaschen Anfang April dann in Wuppertal eintrafen, war die Freude darüber im gesamten Team riesengroß. Nach all der harten Arbeit, war dies ein sehr besonderer Tag für uns. Wir können uns natürlich noch genau dran erinnern, wie wir mit selbstgebasteltem Zielband und Zielflagge zu unserem Lager anreisten. Dort beobachteten wir ganz gespannt und mit großen Augen, wie der Gabelstapler die erste Palette aus dem LKW anhob. Doch das anfängliche Glücksgefühl sprang ruckartig in Ernüchterung um als die Palette ins Schaukeln geriet und von der Gabel auf den harten Asphalt fiel. Im Nullkommanichts zersprangen knapp 1.500 Flaschen in winzige Einzelteile… Davon ließen wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen und hofften, dass die Scherben uns Glück bringen. Die nächsten Paletten war dann auch schnell abgeladen und wir konnten die ersten Flaschen Liwo genießen.

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Jetzt konnte es endlich richtig losgehen. Mit unserem kleinen Transportwagen Anno 1996 und mit knapp 300.000 km auf dem Buckel, fuhren wir durch die Wuppertaler Innenstadt auf der Suche nach Partnern. Da wir keine Ahnung von dieser Branche hatten, wollten wir einfach mal loslegen und viele unterschiedliche Wege ausprobieren. Also hieß es ab jetzt: Klinkenputzen.

So haben wir den Telefonhörer glühen lassen oder standen direkt beim Kunden auf der Matte. Darüber haben wir es geschafft, erste Partner in der Gastronomie und im Supermarkt zu gewinnen. So haben sich viele Gastronomen bereit erklärt, Liwo mal auszuprobieren und bei ihren Gästen vorzustellen. Daneben haben uns auch die Wuppertaler Supermärkte ins Sortiment aufgenommen und uns kleine Präsentationsflächen zur Verfügung gestellt. Einer der emotionalsten Augenblicke war es dann natürlich mitzuerleben, wie die ersten Liwo-Flaschen in der Gastro oder im Supermarkt gekauft wurden. Natürlich konnten wir es uns auch selbst nicht verkneifen, einige Fläschchen zu kaufen – alleine um den Kassenbon auf ewig in Ehren zu halten!

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Je bekannter Liwo wurde und je weiter sich die Idee von einer gesunden Erfrischungsalternative verbreiterte, desto größer wurde auch die Nachfrage bei ernährungsbewussten Menschen und Unternehmen, denen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter am Herzen liegt. So gelang es uns auch Kooperationen mit Sportstudios, Sportvereinen, Apotheken und Ernährungsberatern einzugehen. Daneben waren wir auch bei einigen Sportveranstaltungen zu Gast. Hierzu zählt z.B. die U19 vom WSV, die wir tatkräftig mit Liwo im Training und beim letzten Saisonspiel unterstützten (übrigens: in dem letzten Drittel der zweiten Halbzeit gelang noch der Führungstreffer und der Klassenerhalt war gesichert). Aber auch Kontakte zu Wuppertaler Unternehmen konnten wir aufbauen. So bieten bereits viele Unternehmen ihren Mitarbeitern Liwo als eine gesunde Alternative an und verhindern so Leistungstiefs, die aufgrund eines hohen Konsums von Haushaltszucker entstehen. Ganz nach unserem Motto: Weil der ganze Tag zählt!

Mit dem Start von Liwo waren wir sehr zufrieden. Besonders die Medien aus dem Bergischen Land haben uns sehr dabei unterstützt. So gab es viele Berichterstattungen in Zeitungen, aber auch Radiobeiträge sowie Fernsehauftritte, die sehr dazu beigetragen haben, die Bekanntheit von Liwo zu steigern und die gesunde Wirkung zu kommunizieren. Z.B. hatten wir für die WDR Lokalzeit ein kleines Experiment an der Universität durchgeführt. Es sollte überprüft werden, ob Liwo die Konzentrationsfähigkeit positiv beeinflusst. Im Ergebnis konnten sich die Studierenden besser konzentrieren und hatten kein Leistungstief am Nachmittag verspürt.

Mit guter Laune, Spaß und Erfrischung folgten in den heißen Sommermonaten einige feuchtfröhliche Events und Sampling-Aktionen. So waren wir mit eigenem Stand auf dem Luisenfest und beim Musikfestival am Mirker Bahnhof zu Gast, haben am Robert-Daum-Platz mit stimmungsvoller Musik, Wasserpistolen und Frei-Liwo für eine gesunde Erfrischung gesorgt, unterstützten eine Schülergruppe des Gymnasiums Bayreutherstraße beim Deutschen Gründerpreis Schüler und nahmen mit bescheidenem Erfolg beim Fußballturnier der Wuppertaler Gastro teil.

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Ein denkwürdiger Augenblick gestaltete sich dann am 24. September. An diesem Tag fand im Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf die 3. Pitch Party der Wirtschaftsjunioren Düsseldorf statt. Liwo plazierte sich neben 40 Start-Up Konkurrenten auf dem dritten Platz. Ein sehr großer Erfolg, besonders da es sich um einen Publikumspreis handelte, bei dem wir als unbekanntes Startup in einer anderen Stadt überzeugen konnten.

Als sich in der Zwischenzeit die warmen Sommerstrahlen verzogen und die Blätter langsam ihre Farbe veränderten, startete das neue Semester – natürlich mit Liwo! So organisierten wir eine spannende Schatzsuche und platzierten einige Flaschen mit einer kleinen Nachricht auf dem Campus. Die Finder erhielten als Dankeschön einen Vorrat an Liwo.

Natürlich möchten wir auch immer gerne karikative Projekte fördern. So unterstützten wir zum Beispiel das Projekt „Wandern für den guten Zweck“. Dabei haben sich ein paar Jungs auf den Weg durch Schottland gemacht und für jeden gelaufenen Kilometer wurde Geld für die LVR-Förderschule Wuppertal gesammelt. Auch bei „24 Stunden Wuppertal Live“ waren wir gerne mit dabei. Dort haben wir für jede verkaufte Flasche Liwo, einen Betrag an das Kinderhospiz Burgholz gespendet. Im November haben wir dann noch eine Kooperation mit dem Troxlerhaus Wuppertal geschlossen. Die Künstler der Troxlerhaus Werkstätten haben unsere Sixer-Träger individuell bemalt. Der Erlös aus dem Verkauf der Träger wurde dem Troxlerhaus übergeben.

Pitch PartySchatztruheTroxlerhaus

 

 

 

 

 

Langsam kommen wir auch zum Ende dieser anekdotischen Erinnerung an das vergangene Jahr. Definitiv war 2015 ein intensives Jahr, das wir ohne unsere motivierten Mitarbeiter und fleißigen Praktikanten niemals überstanden hätten. Um unseren Dank zum Ausdruck zu bringen und zu zeigen, wie stolz wir auf jeden Einzelnen sind, haben wir eine „Wall of Fame“ in unserem Büro angebracht. Ihr habt uns geholfen mit Liwo etwas zu bewegen und uns jeden Tag unterstützt, unsere Vision von einer gesunden Erfrischungsalternative an den Mann – und natürlich die Frau – zu bringen. Dafür werdet ihr immer einen Platz in unserem Herzen haben.

Weihnachtsfeier

 

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